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[1] aktualisiert: 2018-06-27 ID: 91  
Mehrsprachigkeit, Sprachliche Vielfalt und Fremdsprachenunterricht: die ÖSKO-Vollversammlung
Die Tagung wurde durch einen Implusvortrag von Ass.-Prof. Michaela Rückl zum Stellenwert von Mehrsprachigkeit und sprachlicher Vielfalt in den neuen österreichischen Lehrplänen für Fremdsprachen an der Sekundarstufe II eingeleitet. Univ.-Prof. Dr. Johannes Müller-Lancé (Universität Mannheim) gab unter dem Thema „Sprachen vernetzen oder Sprachen verletzen?“ einen spannenden Überblick über die verschiedenen linguistischen Erkenntnisse, die es nahe legen, Fremdsprachen vernetzt zu unterrichten und zeigte anhand konkreter Beispiele auf, wie diese Vernetzung vollzogen werden kann und welche Rolle Lehrwerke spielen, wenn es darum geht, Fremd- und Herkunftssprachen einzubeziehen.
Nach einem Grußwort des Fachbereichsleiters der Romanistik, Univ.-Prof. Bernhard Pöll,  präsentierte die Direktorin der School of Education, Priv.-Doz. Ulrike Greiner die vielfältigen Initiativen im Sprachenbereich am Standort Salzburg. Eine Zusammenfassung der Vorträge finden Sie hier (Vortrag Prof. Müller-Lancé) und hier (Vortrag Priv--Doz. Ulrike Greiner.
 
Das Nachmittagsprogramm war der Arbeit in fünf vertiefenden Fachkreisen gewidmet und daher nur an ÖSKO-Partner/innen gerichtet. Studierende der LV Mehrsprachigkeitsdidaktik führten Protokoll. Dabei ging es um …
  • Professionalisierung für das mehrsprachige Klassenzimmer (Amina Kropp und Lukas Eibensteiner, beide Universität Mannheim)
  • Gesamtsprachencurricula  ̶  Beispiele zur Umsetzung aus den Projekten PlurCur (EFSZ/ECML) und Plur>E (Erasmus+) (Elisabeth Allgäuer-Hackl und Ulrike Jessner-Schmid, Regional Educational Competence Centre – RECC, Fachdidaktik der Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Tirol)
  • Mehrsprachigkeit und Interkomprehension – Kompetenzenbeschreibung und -evaluierung (Margareta Strasser, Christoph Hülsmann, beide Universität Salzburg, Christina Reissner und Philipp Schwender, beide Universität Saarland)
  • Bildungsbereich Sprachen, Kommunikation und Medien im Kindergarten (Martina Pfohl, Charlotte-Bühler-Institut)
  • Erwerbslinguistische Eckpunkte, Praxisbeispiele und Unterrichtserfahrungen zur Lehrwerkreihe „Romanische Sprachen interlingual lernen“ (Michaela Rückl, Gabriele Holzinger, Rachele Moriggi, Enrica Rigamonti Permanschlager, alle Universität Salzburg und Sonja Riefler, BGN Nonntal) > extended abstract