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[1] aktualisiert: 2020-09-18 ID: 94  
Die erste ÖSKO-Vollversammlung im Online-Format
Somit stand bald fest: Wir treffen uns im Netz. Der ursprüngliche Themenschwerpunkt „Lesen“ blieb derselbe, aber das Ganztagesprogramm wurde dem Format entsprechend auf ein intensives dreistündiges Treffen komprimiert, das trotzdem viel positive Resonanz zeigte: Keynotes wurden zu Impulsen, Face-to-face-Diskussionen zu virtuellen Themeninseln, Pausengespräche zu BreakOut-Sessions und Chats, und die inzwischen schon obligatorischen und kultigen ÖSKO-Puzzlesteine konnten wir den beiden neuen Partnern vorerst nur virtuell überreichen. Trotz der räumlichen Distanz freuten wir uns, das Didaktikzentrum für Text- und Informationskompetenz an der PH Wien (DiZeTIK) und die Kompetenzstelle für Mehrsprachigkeit, Migration und Menschenrechtsbildung an der PH Wien (Ko.M.M.M.M.) im ÖSKO begrüßen zu dürfen.
 
Dank einer sehr detaillierten Ablaufplanung und dank der gewohnt professionellen Moderation von Hermine Steinbach-Buchinger sowie mit tatkräftiger Unterstützung des Technikteams im Hintergrund ist es uns geglückt, einen ausgewogenen Mix aus Inputphasen und diversen Austauschformaten zusammenzustellen: In einem informativen Kurzvortag von Michaela Hronovsky-Ortner (BMBWF) erfuhren wir zu Beginn über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Leseförderung. Den Schwerpunkt legten wir dann auf die sogenannten „Themeninseln“: Jede Insel wurde von einer/m Moderator/in geleitet und nahm einen speziellen Teilbereich des Leseschwerpunkts in den Blick. Wir widmeten uns den Bereichen „Eltern/Familiy Literacy/Leseinitiativen im öffentlichen Raum“, „Lesen digital, „Lesediagnostik und -förderung“, „Lesen in allen Fächern“ und lernten den „Grundsatzerlass Sprachliche Bildung und Lesen“ kennen. Wichtig war es, in diesen Kleingruppen praxisbezogene Besipiele zu zeigen und einen Austausch zwischen den ÖSKO-Partnern zu ermöglichen. Einmal mehr haben wir bemerkt, wie schnell die Zeit verrinnt, wenn man mit Fachkolleg/innen über spannende Themen diskutiert. Als kleiner Trost blieb uns, dass wir am 19. November im Rahmen der Herbst-Vollversammlung die Gelegenheit haben werden, das so ergiebige Thema der Leseförderung weiter zu vertiefen und das – so hoffen wir alle – live und in Farbe!
 
Wir danken allen an der Planung und Durchführung beteiligten Kolleg/innen für ihr Engagement und allen ÖSKO-Partnern für die konstruktive und lebhafte Mitwirkung am ersten Online-Treffen!
 
 
   
 
   
[2] aktualisiert: 2018-06-27 ID: 92  
Zu Gast an der KPH Wien und am Charlotte Bühler Institut
Nach der Eröffnung durch die Gastgeber-Institutionen und dem ÖSKO-Vorsitzenden SC Kurt Nekula wurde das brandaktuellen Schwerpunktthema von Barbara Rössl-Krötzl aus sprachwissenschaftlicher Sicht beleuchtet und von Expert/innen aus dem CBI, der KPH Wien/Krems und dem ÖIF vertiefend bearbeitet.
Wie immer kamen trotz des dichten Programms auch dieses Mal die Vernetzung und der Austausch nicht zu kurz.
Das nächste Mal trifft sich das ÖSKO im April 2018 in Salzburg – zu Gast an der Universität Salzburg.
 
 
  Gabriele Bäck (KPH Wien/Krems und Charlotte Bühler Institut), Elisabeth Schlocker (ÖSZ), Jan Sisko (BMB, Abt. I/4), Karin Weitzer (ÖSZ), SC Kurt Nekula (BMB, Sektion I), Heidemarie Svehla (KPH Wien/Krems, Institut für Fortbildung), VR Andreas Weissenbäck (KPH Wien/Krems)
   
 
   
[3] aktualisiert: 2018-06-27 ID: 91  
Mehrsprachigkeit, Sprachliche Vielfalt und Fremdsprachenunterricht: die ÖSKO-Vollversammlung
Die Tagung wurde durch einen Implusvortrag von Ass.-Prof. Michaela Rückl zum Stellenwert von Mehrsprachigkeit und sprachlicher Vielfalt in den neuen österreichischen Lehrplänen für Fremdsprachen an der Sekundarstufe II eingeleitet. Univ.-Prof. Dr. Johannes Müller-Lancé (Universität Mannheim) gab unter dem Thema „Sprachen vernetzen oder Sprachen verletzen?“ einen spannenden Überblick über die verschiedenen linguistischen Erkenntnisse, die es nahe legen, Fremdsprachen vernetzt zu unterrichten und zeigte anhand konkreter Beispiele auf, wie diese Vernetzung vollzogen werden kann und welche Rolle Lehrwerke spielen, wenn es darum geht, Fremd- und Herkunftssprachen einzubeziehen.
Nach einem Grußwort des Fachbereichsleiters der Romanistik, Univ.-Prof. Bernhard Pöll,  präsentierte die Direktorin der School of Education, Priv.-Doz. Ulrike Greiner die vielfältigen Initiativen im Sprachenbereich am Standort Salzburg. Eine Zusammenfassung der Vorträge finden Sie hier (Vortrag Prof. Müller-Lancé) und hier (Vortrag Priv--Doz. Ulrike Greiner.
 
Das Nachmittagsprogramm war der Arbeit in fünf vertiefenden Fachkreisen gewidmet und daher nur an ÖSKO-Partner/innen gerichtet. Studierende der LV Mehrsprachigkeitsdidaktik führten Protokoll. Dabei ging es um …
  • Professionalisierung für das mehrsprachige Klassenzimmer (Amina Kropp und Lukas Eibensteiner, beide Universität Mannheim)
  • Gesamtsprachencurricula  ̶  Beispiele zur Umsetzung aus den Projekten PlurCur (EFSZ/ECML) und Plur>E (Erasmus+) (Elisabeth Allgäuer-Hackl und Ulrike Jessner-Schmid, Regional Educational Competence Centre – RECC, Fachdidaktik der Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Tirol)
  • Mehrsprachigkeit und Interkomprehension – Kompetenzenbeschreibung und -evaluierung (Margareta Strasser, Christoph Hülsmann, beide Universität Salzburg, Christina Reissner und Philipp Schwender, beide Universität Saarland)
  • Bildungsbereich Sprachen, Kommunikation und Medien im Kindergarten (Martina Pfohl, Charlotte-Bühler-Institut)
  • Erwerbslinguistische Eckpunkte, Praxisbeispiele und Unterrichtserfahrungen zur Lehrwerkreihe „Romanische Sprachen interlingual lernen“ (Michaela Rückl, Gabriele Holzinger, Rachele Moriggi, Enrica Rigamonti Permanschlager, alle Universität Salzburg und Sonja Riefler, BGN Nonntal) > extended abstract
 
 
   
 
   
[4] aktualisiert: 2018-06-27 ID: 88  
Das war die ÖSKO-Vollversammlung vom 8. April

Es wurde wieder angeregt diskutiert am 8. April im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien. Thematischer Schwerpunkt war diesmal das Sprachenlernen und -lehren in der Berufsbildung.
Nach der Begrüßung durch Sektionschef und ÖSKO-Vorsitzenden Kurt Nekula (BMBF) und der stv. ÖSKO-Vorsitzenden Muriel-Warga-Fallenböck (BMBF) wurden die neuen ÖSKO-Partner traditionell mit Leitbild und dem ÖSKO-Puzzlestein willkommen geheißen.

Danach folgten spannende Vorträge und Impulse von Michaela Rückl (Uni Salzburg),  Ingrid Weger (BMBF) & Gerda Piribauer (cebs) und von Renate Belschan-Casagrande (AK Wien) & Michael Tölle (AK Wien).
Nach einer kleinen Stärkung wurde in thematischen Tischgruppen noch fleißig weiterdiskutiert. Der bereichsübergreifende Austausch der über 45 teilnehmenden ÖSKO-Partner erwies sich auch bei dieser Vollversammlung als Mehrwert und Impulsgeber für die Weiterarbeit.

Link zu den Fotos: https://www.dropbox.com/sh/05p5wbcxpt81t0e/AAAyozU3XKUFiBD3W9IPDnYca?dl=0
 
 
   
 
   
[5] aktualisiert: 2013-04-15 ID: 68  
Bildungsstandards Österreich, Standardüberprüfung, Mathematik - 8. Schulstufe
Am 23. Mai 2012 wurden 79.678 Schülerinnen und Schüler der 8. Schulstufe an 1.416 Schulen in Mathematik getestet. Die Ergebnisse der Bildungsstandardüberprüfung zeigen einmal mehr, dass Chancengerechtigkeit und die Sicherung der Grundkompetenzen zentrale bildungspolitische Themen sind und wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren eine große Herausforderung bleiben. Sämtliche Informationen und die Ergebnisse im Überblick finden Sie hier:
http://www.bmukk.gv.at/medienpool/23742/20121211a_03.pdf http://www.bmukk.gv.at/medienpool/23741/20121211a_02.pdf http://www.bmukk.gv.at/medienpool/23740/20121211a_01.pdf
Die nächste Überprüfung findet 2013 in der 8. Schulstufe in Englisch, in der 4. Schulstufe in Mathematik statt. 2014 erfolgt die Überprüfung in der 4. und 8. Schulstufe in Deutsch.
 
   
[6] aktualisiert: 2013-04-15 ID: 58  
Sprachen und Beruf
Der Bericht „Sprachen für den Beruf – Mehrsprachige Kommunikationskompetenz für den Arbeitsmarkt“ ist das Ergebnis der mehrjährigen Arbeit einer europäischen Ex-pert/innengruppe und analysiert Beispiele guter Praxis, Studien und einschlägige politische Entwicklungen in den teilnehmenden Ländern und auf europäischer Ebene. Der Empfeh-lungskatalog bietet Anregungen für Maßnahmen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene. Ziel ist es, einen Dialog auf verschiedenen Ebenen zwischen Arbeitswelt und Bil-dungsbereich zu initiieren. Den Bericht finden Sie hier: http://ec.europa.eu/languages/pdf/languages-for-jobs-report_de.pdf
 
   
[7] aktualisiert: 2013-04-10 ID: 69  
PIRLS & TIMSS 2011: Lese-, Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz am Ende der Volksschule
PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) stellt Informationen über die Lesekompetenz und TIMSS ( Trends in International Mathematics and Science Study) über die Mathematik- und Naturwissenschaftskompetenz der Schüler/innen in der vierten Schulstufe im internationalen Vergleich bereit.

Im Frühjahr 2011wurden an 158 Schulen in Österreich stichprobenartig 4670 Schüler/innen (PIRLS) und 4688 Schüler/innen (TIMSS) getestet.

Es gibt zwar eine leichte Ergebnisverbesserung im Vergleich zur letzten Testung, doch auch diese aktuell veröffentlichten Studien zeigen, dass Bildungserfolge in engem Zusammenhang mit dem sozioökonomischen Hintergrund bzw. dem Bildungsstand der Eltern stehen. Sämtliche